Ein wichtiger Faktor bei der Wertsteigerung einer Immobilie ist eine hervorragende Lage bei gleichbleibender oder einer erhöhten Nachfrage. Weitere Faktoren sind der Zustand und die Ausstattung der Immobilie oder eine Sanierung dieser. Auch die demografische Entwicklung spielt bei der Wertsteigerung eine erhebliche Rolle.

Städte sind meist attraktiver und spielen daher eine ausschlagegebende Rolle bei den Immobilienwerten.

Neben dem Gebäudewert ist auch der Wert des Bodens ausschlaggebend.

Der aktuelle Bodenwert kann beim Gutachterausschuss der Bundesländer gegen eine Gebühr in Erfahrung gebracht werden. Der aktuelle Wert wird alle zwei Jahre ermittelt.

Für eine aussagekräftige Wertbestimmung muss ein Gutachten durch einen Sachverständigen erstellt werden. Der Fachmann erstellt dann ein so genanntes Verkehrswertgutachten.

Die Urbanisierung sorgt für eine Wertsteigerung bei Immobilien, aber gerade in den besten Lagen sollten Käufer nicht auf weitere Wertsteigerungen spekulieren, sonst kann die Investition mit einem Verlust enden.

Durch die aktuellen niedrigen Zinsen können die vielerorts steigenden Immobilienpreise kompensiert werden, daher kann sich ein Kauf in der aktuellen Lage dennoch lohnen.

Achten Sie vorher unbedingt auf den Wert von gleichwertigen Immobilien, damit Sie wissen, wie viel Rendite in Ihrer Wunsch-Immobilie tatsächlich noch steckt.

Wo die Nachfrage hoch ist, sind die Chancen auf eine gute Rendite am sichersten. Das bedeutet, dass in ländlichen Regionen die Rendite niedriger ausfällt als in Stadtnähe, aber auch hier kann man gute Renditen erzielen, wenn man es richtig anstellt.

Es zeigt sich also, dass die Kosten immer von der Nachfrage abhängen.

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Ein Gedanke über “Die Wertsteigerung beim Immobilienkauf

  • September 18, 2016 bei 10:42 am
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    Es ist richtig von einem Fachmann ein Gutachten über den aktuellen Wert einer Immobilie erstellen zu lassen.
    Nur, hier gilt eine besondere Vorsicht: wer hat das Gutachten erstellt?
    Hat der Makler selbst eine „Wertermittlung“ erstellt?
    Ist der Hauseigene Gutachter der anbietenden Bank der Ersteller?
    Oder hat der Interessent einen UNABHÄNGIGEN Wertermittler beauftragt?
    Meine Erfahrung als Wertermittler im Immobilienbereich, zeigt eine eindeutige Differenzierung der Ersteller , und damit resultierende unterschiedliche Aussagen in der Bewertung einer Immobilie.
    Auch der Stempel des Vereidigten Sachverständigen ist kritisch zu betrachten, die angebliche Unabhängigkeit ist nicht sicher, die Qualität des Gutachten auch nicht.
    Für den Käufer ist es ratsam Vergleiche selbst anzustellen, einen unabhängigen Fachmann zu beauftragen , um die Qualität der Immobilie zu prüfen, und vor allem eines: Die Aussagen der Makler und Privaten Verkäufer und die Höhe des Preises genau zu prüfen und zu vergleichen.
    In anbetracht einer aktuellen Immobilienblase in Deutschland, mit einer exorbitanten Mieterhöhung und total überhöhten Immobilienpreisen, im Schnitt ca. 25% + , kann sich jeder selbst ausrechnen, wieviel er bei einer angebotenen 500.000 € -Immobilie zuviel zahlt, und wie lange für das zuviel gezahlte gearbeitet werden muß.
    Spätestens dann wird klar das es schnell ein Renditegrab werden kann.
    Denn eines ist auch klar: nach jedem konjunkturellen Hoch , kommt ein Tief.
    im Übrigen sind die meisten Mieterhöhungen , und Immobilienpreise nicht gerechtfertigt, auch nach Sanierung und der kritisch zu betrachtenden Energetischen Sanierung, die immer mehr Geld kostet, als die versprochene Einsparung von Energie.
    Oft sind die sogenannten „Energie-Einsparungen“ im kleinen Hunderter-Bereich per anno, und die Amortisationszeiten liegen meist im Hundertjahresbereich und mehr.
    Merke: jede Investition am Haus zur Sanierung , soll sich spätestens nach 15 Jahren amortisieren, danch ist es divergent, also unrentabel.

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