Berlin, 12.10.2017 (lifePR) – Vier Personen verkleidet als Müllmänner und Postboten betreten die Bühne der „TechCrunch Disrupt“, der führenden Pitch-Plattform für Technologie-Startups. In den Händen halten sie unzählige Schlüssel. Was auf den ersten Blick verwundert, leuchtet schnell ein: Das Startup will den herkömmlichen Schlüssel und alle damit verbunden Probleme für die Wohnungswirtschafft und Dienstleister, die durch Türen gelangen müssen, abschaffen. Die Lösung nennen sie KIWI, ein schlüsselloses digitales Zutrittssystem. Die Technologie haben die Tüftler zwei Jahre lang entwickelt, um ein sicheres und zuverlässiges Produkt auf den Markt zu bringen. Mitgründerin Claudia Nagel hatte die Idee, als sie eines Tages mit Einkäufen und Kind auf dem Arm verzweifelt ihren Schlüssel suchte. Als sie dann Postboten und Briefträger beobachtete, wusste sie, der Schlüssel erfüllt längst nicht mehr die Anforderungen der heutigen Zeit. Im Jahr 2012 fand sie dann mit Christian Bogatu und Peter Dietrich die perfekten Partner, um ihre Idee zu verwirklichen. Die drei gründeten die KIWI.KI GmbH. 5 Jahre später feiert KIWI sein erstes großes Jubiläum.

Wichtige Meilensteine werden gefeiert

Gemeinsam mit den Mitarbeitern, Kunden aus der Wohnungswirtschaft und den großen Partnern stieg im Unicorn Berlin die große Geburtstagsparty. Gefeiert wurden unter anderem die jüngst erreichten Meilensteine:

September 2017: Schindler Deutschland und KIWI digitalisieren den Schlüsseltresor

Juli 2017: Deutsche Wohnen erwirbt eine Minderheitsbeteiligung und rüstet den gesamten Bestand mit KIWI aus

Juni 2017: KIWI Mitgründer Claudia Nagel und Christian Bogatu werden als „Köpfe der Immobilienwirtschaft 2017“ ausgezeichnet

März 2017: KIWI wird vom immobilienmangerVerlag zum PropTech des Jahres gekürt

Januar 2017: Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW und KIWI kooperieren

November 2016: Aareon und Innogy werden Kooperationspartner von KIWI

November 2016: KIWI launcht das erste KIWI Smart Lock und bietet damit eine Komplettlösung für alle Türen und Anwendungsfälle der Wohnungswirtschaft

Gründer und Geschäftsführer ziehen Bilanz und blicken in die Zukunft

57.000 Wohneinheiten, 4.294 Installationen, 434 Kunden aus der Wohnungswirtschaft, 43 Mitarbeiter: Das ist die Bilanz aus 5 Jahren KIWI. Mitgründerin Claudia Nagel erinnert sich: „Vor 5 Jahren war unklar, ob wir mit der Hardware-Entwicklung Erfolg haben würden und ob wir nicht nur ein Nischenprodukt bleiben. Dass die PropTech Bewegung ein solches Momentum werden wird, von dem KIWI profitiert, hat mich positiv überrascht.“

KIWI CEO Karsten Nölling freut sich ebenfalls über die Entwicklung: „Wir haben mit KIWI schon vieles erreicht und noch sehr viel mehr vor uns: Wir wollen KIWI in zahlreiche Türen in dieser Welt installieren. Ein nächster Schritt ist, KIWI in weitere Anwendungen für die Wohnungswirtschaft zu integrieren, ähnlich, wie wir es mit Schindler und Aareon bereits erfolgreich getan haben.“

Man kann also gespannt sein, welche Neuheiten KIWI in den kommenden Jahren auf den Markt bringen wird. Der Begriff Unicorn wird in 5 Jahren dann vielleicht für mehr als die Eventlocation stehen.

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