Heubach, 16.10.2017 (lifePR) – Die BASF-Panne ist in aller Munde. Durch einen Fehler hat das weltweit führende Chemieunternehmen BASF an die Matratzenindustrie das Kunststoffgrundprodukt TDI mit einer deutlich erhöhten Konzentration an Dichlorbenzol geliefert. Dieses wird dort zur Herstellung von Kaltschaummatratzen verwendet. TDI wird in zahlreichen Produkten mit Schaummaterial, wie Matratzen, Autos, Skier und Vieles mehr verwendet. So seien an rund 50 BASF-Kunden vom 25. August bis 29. September 2017 7.500 Tonnen des krebserregenden Stoffes gegangen. Bei der betroffenen Produktionsmenge wurde ein 100fach höherer Anteil gemessen.

allnatura, der ökologische Online-Fachhändler aus Heubach, ist davon nicht betroffen. Das Matratzen-Sortiment von allnatura besteht zu 95% aus Naturlatexmatratzen, welche aus 100% Naturkautschuk hergestellt werden. Naturkautschuk ist ein nachwachsender Rohstoff, der ohne Verwendung von TDI oder anderen Kunststoffen hergestellt wird und frei von Lösungsmitteln, FCKW und krebserregenden chemischen Weichmachern ist. allnatura-Naturlatexmatratzen sind somit eine schonende und ökologische Alternative zu konventionellen Kaltschaummatratzen. Zwar machen die restlichen 5% des Matratzensortiments Kaltschaummatratzen aus, jedoch garantiert allnatura: „Unsere Matratzen sind giftfrei! Unser relativ geringer Anteil an Kaltschaummatratzen ist von dieser Panne nicht betroffen. Für unsere Bio-Kaltschaummatratzen beziehen wir keine Rohstoffe von BASF. Zudem unterliegen die Rohstoffe unserer Produkte einer regelmäßigen, unabhängigen Schadstoffprüfung.“ Entwarnung und Aufatmung also für die Kunden von allnatura.

Auch wenn der Fehler von BASF mittlerweile behoben wurde und die Produktion nun Ende der Woche wieder einwandfrei läuft – eines ist klar der TDI-Skandal zieht zumindest einen Imageverlust des Schaummatratzenhandels nach sich.

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