Bochum, 16.11.2017 (lifePR) –

Pflanzen ins Winterquartier bringen

Möbel vor Witterung schützen

Heide als winterfeste Begrünung

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken und der erste Frost kommt, ist es Zeit, den Balkon auf den Winter vorzubereiten. Sowohl Pflanzen als auch Gefäße und Möbel können durch Kälte und Witterung Schaden nehmen. „Für viele Stadtbewohner ist der Balkon ihre persönliche kleine Oase“, sagt Bettina Benner, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Möchte man daran auch im nächsten Jahr wieder Freude haben, sollten ein paar Vorkehrungen zum Schutz getroffen werden.“

Pflanzen schützen

Besonders schnell unter Frost leiden Pflanzen. Einjährige Balkonpflanzen gehen von selbst ein und können dann entsorgt werden; mehrjährige übersiedeln ins Winterquartier oder werden, wenn sie winterhart sind, frostfest gemacht. Zunächst entfernt man die alten und verwelkten Blätter aller Pflanzen. Um im Winter keine Energie auf Wachstum zu verschwenden, können sie auch stark zurückgeschnitten werden – etwa um ein Drittel oder auch bis zur Hälfte.

Als Winterquartier für die nicht winterharten Pflanzen bietet sich vor allem das in der Regel nicht so stark beheizte Schlafzimmer an. Bei wem es in der Wohnung eng wird, kann sich mit dem Vermieter absprechen, ob eine Unterbringung in Kellern oder Garagen möglich ist.

Winterharte Pflanzen sollten nah an die geschützte Hauswand gestellt werden. Die Erde wird mit Stroh oder Tannenreisig abgedeckt, um sie vor Frost zu schützen. Es sollte aber immer noch ausreichend Luft daran kommen. Um auch das Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern, werden Kübelpflanzen und Balkonkästen zudem mit Gartenvlies, Noppenfolie oder Jute umwickelt und auf eine Styropor- oder Holzplatte gestellt. Über kleine Bäume oder Sträucher stülpt man am besten noch einen Jutesack.

Gegossen werden die draußen stehenden Pflanzen nur alle zwei bis drei Wochen, die Pflanzen im Winterquartier etwas öfter.

Möbel schützen

Nicht nur Pflanzen, auch die Balkonmöbel leiden unter der Kälte. Ist in der Wohnung oder im Keller nicht genug Platz vorhanden, um sie unterzustellen, sollten sie zumindest mit einer wasserdichten Kunststoffplane abgedeckt werden.

Unbedingt drinnen überwintern sollten Ton- und Terrakottagefäße. Sie enthalten Feuchtigkeit, die sich bei Frost ausdehnt, wodurch die Gefäße Risse bekommen oder sogar platzen können.

Alternative Gestaltung

Wer auch im Winter nicht auf eine schöne Gestaltung verzichten möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Zum einen gibt es spezielle Herbst- und Winterpflanzen, mit denen der Balkon auch in der dunklen Jahreszeit in einem fröhlichen Bunt erstrahlt. Dazu gehören etwa Heide, Purpurglöckchen und Pfaffenhütchen. Außerdem kann man den Balkon mit verschiedenen wetterfesten Dekorationen gestalten, etwa LED-Lichter für den Balkonkasten, eine Lichterkette für das Geländer oder diverse Dekoelemente aus Stein.

„Im Herbst und Winter werden die Balkone nur eingeschränkt genutzt“, erklärt Bettina Benner. „Mit ein paar Ideen bleiben sie aber auch dann persönliche kleine Oasen – zumindest optisch.“

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