§ 558 Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

(1) Der Vermieter kann die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen, wenn die Miete in dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert ist. Das Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Erhöhungen nach den §§ 559 bis 560 werden nicht berücksichtigt. zum Artikel

Vergleichsmiete

Eine Vergleichsmiete zeigt den Mietspiegel der Städte und Gemeinden

Eine Vergleichsmiete wird immer aus den üblichen Entgelten gebildet. Diese errechnet sich aus der Ausstattung, Lage, Art, Größe und Beschaffenheit von Wohnungen, die in der gleichen Gemeinde oder Nachbargemeinde vereinbart worden sind. Bei der Ermittlung der Miete wird der Wohnraum, bei dem die Höhe der Miete durch ein Gesetz (z. B. Kostenmiete) oder durch eine spezielle Förderzusage festgelegt wurde. Seit der Änderung des Mietrechts im Mai 2013 wird auch die energetische Ausstattung und Beschaffenheit eines Hauses oder einer Wohnung mit berücksichtigt. Hier geht es vor allem um Fragen zur Wärmedämmung und Energieversorgung. zum Artikel