Pressemitteilung – International bekannter renommierter Architekt Ole Scheeren: „Wir müssen neue Prototypen für das urbane Leben entwickeln“

Karlsruhe, 09.10.2018 (lifePR) – „Steigende Mieten, kaum freie Flächen, aber ein großer Bedarf vor allem an günstigem Wohnraum“, analysierte Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup die aktuelle Lage auf der EXPO REAL, „Wenn Städte und Ballungsräume auch in der Zukunft noch von allen bewohnt werden sollen, gibt es nur die Möglichkeit, in die Höhe zu wachsen.“ Mentrup, Aufsichtsratsvorsitzender der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH (TRK), betonte weiter: „Wir brauchen in Deutschland eine Debatte, wie moderner Wohnungsbau in der Höhe aussehen kann. Hier erwarte ich mir Impulse von Architekten wie Ole Scheeren, die bereits bewiesen haben, dass moderne Architektur, trotz Entwicklung in die Höhe, den Menschen ins Zentrum rückt und so sogar neue urbane Räume entstehen können.“ „In Asien herrscht noch immer eine Zeit des Aufbruchs: die Menschen stellen Fragen an die Zukunft. Neue Modelle und Prototypen für ein zukünftiges Leben werden entwickelt“, so Scheeren zu seiner Erfahrung aus zwei Jahrzehnten in Asien.

„Ein Lebensraum muss unterschiedliche Aspekte bewältigen. Er muss sich auf der einer Seite mit dem Ort und dem Kontext auseinandersetzen und auf der anderen Seite auch grundlegendere Fragen stellen, nach der Qualität des Lebens, nach den Qualitäten mit denen wir leben wollen. In diesem Sinn liegt auch unser Anspruch darin, Prototypen zu entwickeln, die diese Ideen verfolgen und vorantreiben, die nicht nur ortspezifisch sind, sondern auch in unterschiedlichen Zusammenhängen und Ausformen realisiert werden können.“

Scheeren, der unter anderem am heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT) studierte, stellte auf der EXPO REAL auch weitere Fragen ins Zentrum seiner Key Note: „Wie sehen Modelle des Umdenkens aus? Wie können neue Denkweisen auch den deutschen und europäischen Raum inspirieren und formen, angesichts der Herausforderungen, denen wir hierzulande auf dem Gebiet der Schaffung urbanen Wohn- und Lebensraumes gegenüberstehen?“ Der 47-jährige erläuterte seine Ideen anhand von aktuellen Bauprojekten in Singapur, Bangkok, Ho Chi Minh City, Peking, Vancouver und Frankfurt. Er zeigte auf, wie Lebensräume in Zukunft gestaltet werden können, wie Architektur den Stadtraum belebt und wie von ihm verwirklichte Gebäude für die Menschen, die darin wohnen und sie nutzen, eine Bereicherung darstellen.

Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und Vorsitzenden des Aufsichtsrats der TechnologieRegion Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, waren auch der IHK-Präsident Wolfgang Grenke sowie Staatssekretärin im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium Katrin Schütz am Stand, um über die Investitionen der Zukunft und die Immobilien von morgen zu sprechen und sich auszutauschen.

EXPO REAL für Standortvermarktung Pflichttermin

Die Ausstellergemeinschaft informierte vom 8. bis 10. Oktober auf der EXPO REAL, der 21. Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen in München auf dem Stand der TechnologieRegion Karlsruhe über die Möglichkeiten, Innovationen und Produkte für Quartiere der Zukunft sowie über die Investitionsmöglichkeiten in der Region und erstmals auch am Wirtschaftsstandort Elsass.

„Die Immobilienwirtschaft boomt 2018 weiter – ideale Bedingungen für erfolgreiches Netzwerken und konkrete Geschäftsabschlüsse. Für uns als Standortvermarkter ist die EXPO REAL als führende B2B-Messe in Europa ein Pflichttermin, den wir seit Jahren erfolgreich mit unseren Partnern nutzen“, erläutert Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH. „Mit den vier neuen Partnern evohaus GmbH, der Vollack Gruppe, der IHK Karlsruhe sowie dem Wirtschaftsstandort Elsass konnten wir dem internationalen Publikum der Messe nun noch besser die Potenziale und Möglichkeiten der Region aufzeigen.

Unsere Schwerpunktthemen in der TRK Mobilität, Energie und Digitalisierung spielen alle eine wichtige Rolle in der zukünftigen Entwicklung von Immobilien und Zukunftsquartieren.“ Zukunftsquartiere machen es nötig, dass man in allen Phasen verschiedenste Kompetenzen bündelt – von der integrierten Planung bis zum nachhaltigen und kostengünstigen Betrieb. „Dass in der TechnologieRegion Lösungskompetenz für Zukunftsquartiere vorhanden ist, hat zum Beispiel unser Gesellschafter evohaus mit dem Quartier Franklin in Mannheim bewiesen“, erläutert Ehlgötz.

Weitere Informationen unter: www.trk.de/expo-real und www.exporeal.net