Pressemitteilung – Boom der B-Lagen

Glinde, 13.02.2019 (lifePR) – Es ist ein simples marktwirtschaftliches Prinzip: Knappes Angebot führt zu höheren Preisen. Gut studieren lässt sich diese Grundregel auf dem Immobilienmarkt in wachsenden Großstädten. Wer heute eine Wohnung in Berlin kauft, zahlt mit rund 4.500 Euro pro Quadratmeter fast das Doppelte als noch vor acht Jahren. Für Wohnungssuchende in München wäre das allerdings ein Schnäppchen, denn sie müssen pro Quadratmeter rund 7.500 Euro aufbringen. Klingt teuer, wird aber wahrscheinlich schon in zwei Jahren ein günstiger Kurs sein.

Hohe Lebensqualität: Randlagen und mittelgroße Städte

Die (Re-)Urbanisierung ist ein Preistreiber. A-Städte wie München, Hamburg, Frankfurt und Berlin besitzen die höchste Anziehungskraft, doch mittlerweile ziehen auch die sogenannten B-Lagen nach, weiß Immobilienexperte Hendrik Richter, Betreiber der Internetportale ohne-makler.net und gute makler.de. »B-Lagen, das sind beispielsweise mittelgroße Städte mit guten Infrastrukturen wie Hannover, Ulm oder Regensburg«, erklärt er. Auch Städte in der Nähe von Metropolen, etwa Darmstadt bei Frankfurt oder auch Leverkusen bei Köln, entwickeln sich zu bevorzugten Lagen. Der Grund: Sie lehnen sich nicht nur an die Beliebtheit der großen Nachbarn an, sondern sind auch selbst wirtschaftlich stark und liegen verkehrsgünstig.

Hendrik Richters Einschätzung wird vom empirica-Immobilienpreisindex für das dritte Quartal 2018 belegt. Städte, die noch vor kurzem auf keiner Hitliste standen, etwa Mainz und Bremen, wachsen mittlerweile schneller als Berlin an Einwohnern – und mit ihnen der Immobilienbedarf. Entsprechend legten die Kaufpreise von Eigentumswohnungen von Juli bis Oktober 2018 in 14 B-Städten gegenüber dem Vorjahresquartal um acht Prozent zu. »Gerade findet eine Art Umverteilung statt«, so Richter. »Der Schwarm zieht weiter – an den Rand der Metropolen und in bislang unterbewertete Städte.«

Die Lücke zwischen A und B wird kleiner

Die Folge: Der Abstand zwischen den Lagen verringert sich. Städte mit guter Gesundheitsversorgung und mit attraktiven Angeboten in Einzelhandel und Kultur können mit Einwohnerwachstum rechnen. Kommen dann noch Universitäten und Fachhochschulen dazu, ist dank steigender Studentenzahlen das Stadtwachstum programmiert. Dem hinkt der Wohnungsbau hinterher – auch dies ist ein Grund für den Preisanstieg bei Immobilien. Zudem macht die anhaltende Niedrigzinsphase den Immobilienkauf attraktiv, beispielsweise als Altersvorsorge.

Mit einer Stagnation oder gar einer Senkung der Immobilienpreise sei erst dann zu rechnen, wenn es zu einer echten Zinswende kommt, meint Hendrik Richter. Nach seiner Einschätzung werden die Preise noch bis voraussichtlich 2020 weiter steigen. Für private Anbieter von Wohnimmobilien ist es also gerade jetzt eine gute Zeit, aktiv zu werden. Denn unabhängig von der Lage: Die Investition in Wohneigentum ist und bleibt für viele Menschen eine attraktive Anlageform.

Sollten Eigentümer ihr Objekt mit oder ohne Makler veräußern? »In bevorzugten Lagen kann man sein Haus oder die Wohnung auch ohne Makler gewinnbringend verkaufen«, sagt der Experte, der in diesem Fall den Verkauf über Internetportale wie ohne-makler.net empfiehlt. Der Vorteil: Das Angebot des Bieters wird automatisch mit allen Daten, Texten und Bildern auf ImmoWelt, ImmoScout, Immonet und anderen großen Portalen veröffentlicht und erreicht sofort einen sehr großen Interessentenkreis. ohne-makler.net fungiert als Multiplikator – und hilft dem Eigentümer dabei, Kosten für den Makler und auch viel Zeit zu sparen.

Anders schätzt Hendrik Richter den privaten Verkauf in weniger gefragten Städten oder rein ländlichen Regionen ein, die nicht in Reichweite größerer Städte liegen. Hierbei rät er zur Beauftragung eines Maklers. Empfehlungen gibt die Internetseite gute-makler.de, auf der die Betreiber 500 aus den rund 30.000 in Deutschland tätigen Maklern herausgefiltert haben. Die ausgewählten Makler erfüllen hohe Qualitätsanforderungen. Sie sind fachlich kompetent, kennen sich bestens bei der Vermarktung von Objekten aus und überzeugen mit der Qualität der erstellten Exposés und ihres eigenen Internetauftritts. Die Empfehlungen der Makler über gute-makler.de sind für Immobilieneigentümer kostenfrei und unverbindlich.

Unternehmen
Evers Internet GmbH & Co. KG

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