Pressemitteilung – Jetzt müssen die Kommunen ihre Hausaufgaben machen! Haus & Grund zum Projekt „Nachhaltiges Flächenmanagement“

Kiel, 12.01.2021 (lifePR) – Alexander Blažek, Vorstandsvorsitzender des Grundeigentümerverbandes Haus & Grund Schleswig-Holstein, kommentierte das folgendermaßen:

„Jetzt müssen die Kommunen ihre Hausaufgaben machen. Nach unserer Erfahrung tun sich die Bauämter mit Bauvorhaben zur Nachverdichtung überaus schwer. Die Behörden legen Bauherren bei derartigen Projekten eher Steine in den Weg, statt sich als Dienstleister zu verstehen. Leider gehen Kommunen oft den vermeintlich leichteren Weg und weisen auf der grünen Wiese Bauland aus. Dabei ist das wenig nachhaltig und führt zu einer Zersiedelung von Städten und Gemeinden. Die Kommunalpolitiker müssen den Mitarbeitern in den Bauämtern bei Zielkonflikten die Rücken stärken, um dem NIMBY („Not In My BackYard!“) Effekt zu begegnen. Nachbarn applaudieren selten bei Bauvorhaben nebenan.

Nachverdichtung hat viele Vorteile. Es wird keine neue Infrastruktur wie Straßen, Leitungen, Kindergärten, Schulen usw. benötigt. Es müssen keine Flächen versiegelt werden. Auf dem Land stärkt das die Ortszentren und wirkt dem sogenannten „Donut-Effekt“ entgegen. Die Möglichkeiten für Nachverdichtung sind enorm. Durch den Dachgeschossaus, die Gebäudeaufstockung, die Schließung von Baulücken und den Innenhofausbau können in zentralen Lagen tausende von Wohnungen entstehen. Dort ist die Nachfrage nach Wohnraum besonders hoch.

Das Land sollte dieses Projekt erweitern, damit leerstehende Büros in Wohnraum umgewandelt werden können. Durch Homeoffice entsteht hier viel Potential. Das würde auch den Innenstädten helfen, wo viele Büros leer stehen. Wohnraum in der Stadt belebt die Innenstädte. Leben in der Stadt bringt Leben in die Stadt. Das hilft auch dem Einzelhandel und der Gastronomie.

Unternehmen
Haus & Grund Schleswig-Holstein – Verband Schleswig-Holsteinischer Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer e. V.

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