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Immobilie verkaufen

Wohnung, Haus oder Grundstück verkaufen — Schritt für Schritt erklärt. Starten Sie mit dem wichtigsten: dem aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie. Kostenlos, in 2 Minuten, unverbindlich.

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Marktwert ermitteln

Der Verkauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen eine der größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens — und sie passiert selten mehr als ein- oder zweimal. Wer den Ablauf, die Kosten und die steuerlichen Fristen kennt, verkauft schneller, sicherer und zu einem besseren Preis. Dieser Leitfaden führt Sie durch den gesamten Prozess: von der Wertermittlung über die richtigen Unterlagen und die Verkaufskosten bis zur Frage Steuern und Makler ja oder nein.

Schritt 1: Was ist Ihre Immobilie wert?

Ein realistischer Marktwert ist die Grundlage für jeden erfolgreichen Verkauf. Ermitteln Sie ihn hier kostenlos auf Basis aktueller Vergleichsdaten — ohne Anmeldung.

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In Kooperation mit einem Bewertungs-Partner. Die Bewertung ist ein Richtwert und ersetzt kein offizielles Verkehrswertgutachten.

Immobilie verkaufen in 6 Schritten

1

Marktwert ermitteln

Bestimmen Sie den realistischen Marktwert Ihrer Immobilie. Er ist der Anker für den Angebotspreis und Ihre Verhandlungsbasis.

2

Unterlagen zusammenstellen

Grundbuchauszug, Wohnflächenberechnung, Grundriss und Energieausweis besorgen — bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung und Protokolle.

3

Angebotspreis festlegen

Marktgerecht ansetzen: zu hoch schreckt ab und verlängert die Verkaufsdauer, zu niedrig verschenkt bares Geld.

4

Exposé erstellen & vermarkten

Gute Fotos, vollständiges Exposé, Veröffentlichung auf reichweitenstarken Portalen — selbst oder über einen Makler.

5

Besichtigung & Verhandlung

Besichtigungen durchführen, Bonität der Interessenten prüfen und den finalen Kaufpreis verhandeln.

6

Notartermin & Übergabe

Notarielle Beurkundung, Kaufpreiszahlung, Umschreibung im Grundbuch und schließlich die Übergabe.

Was kostet der Verkauf?

Als Verkäufer tragen Sie deutlich weniger Kosten als der Käufer — die großen Posten wie Notar, Grundbuchumschreibung und Grunderwerbsteuer zahlt in der Regel die Käuferseite. Für Sie relevant sind vor allem:

Maklerprovision (optional)

Beim Verkauf an Verbraucher wird die Provision seit 2020 geteilt — meist rund 3,57 % inkl. MwSt je Seite. Beim Privatverkauf entfällt sie ganz.

Energieausweis

Pflicht beim Verkauf. Ein bedarfs- oder verbrauchsabhängiger Ausweis kostet je nach Objekt rund 50–500 €.

Löschung der Grundschuld

Ist die Immobilie noch mit einer Grundschuld belastet, fallen Notar- und Grundbuchgebühren für deren Löschung an (meist wenige hundert Euro).

Vorfälligkeitsentschädigung

Wird ein laufender Immobilienkredit vorzeitig abgelöst, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Steuern beim Verkauf: die Spekulationsfrist

Ob beim Verkauf Steuern anfallen, hängt vor allem von der Haltedauer ab. Der Gewinn aus einem privaten Immobilienverkauf bleibt steuerfrei, wenn eine der beiden Bedingungen erfüllt ist:

  • Zehn-Jahres-Frist: Zwischen Kauf und Verkauf liegen mehr als zehn Jahre (§ 23 EStG).
  • Eigennutzung: Sie haben die Immobilie im Jahr des Verkaufs und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren selbst bewohnt.

Trifft keine der beiden Bedingungen zu, unterliegt der Veräußerungsgewinn als privates Veräußerungsgeschäft Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz. Wer innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Objekte verkauft, gilt zudem schnell als gewerblicher Grundstückshändler (Drei-Objekt-Grenze). Hinweis: Diese Übersicht ersetzt keine individuelle Steuerberatung.

Verkauf mit Makler

Vorteile: Marktkenntnis, professionelle Vermarktung, Übernahme von Besichtigungen und Verhandlung, Bonitätsprüfung der Interessenten, weniger Aufwand für Sie.

Nachteile: anteilige Provision, weniger direkte Kontrolle über den Prozess.

Privatverkauf

Vorteile: keine Maklerprovision, volle Kontrolle über Preis, Termine und Kommunikation.

Nachteile: hoher Zeitaufwand, Marktkenntnis nötig, Vermarktung und Verhandlung liegen ganz bei Ihnen.

Unterlagen-Checkliste für den Verkauf

Aktueller Grundbuchauszug
Flurkarte / Lageplan
Wohn- und Nutzflächenberechnung
Grundriss und Baupläne
Energieausweis (Pflicht)
Nachweise über Modernisierungen
Bei ETW: Teilungserklärung
Bei ETW: Protokolle der Eigentümerversammlung
Bei ETW: aktueller Wirtschaftsplan / Hausgeld
Aktuelle Nebenkostenabrechnung

Häufige Fragen zum Immobilienverkauf

Der erste Schritt ist die realistische Ermittlung des Marktwerts. Nur wer weiß, was seine Immobilie wert ist, kann einen marktgerechten Angebotspreis festlegen. Eine kostenlose Online-Bewertung liefert dafür einen belastbaren Richtwert.

Für Verkäufer fallen typischerweise Kosten für den Energieausweis (ca. 50–500 €), gegebenenfalls die anteilige Maklerprovision (meist rund 3,57 % inkl. MwSt) und die Löschung eventueller Grundschulden an. Notar- und Grundbuchkosten für die Eigentumsumschreibung trägt in der Regel der Käufer.

Der Gewinn aus einem privaten Immobilienverkauf ist steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen (Spekulationsfrist nach § 23 EStG) oder wenn Sie die Immobilie im Verkaufsjahr und den beiden Vorjahren selbst bewohnt haben. Andernfalls kann Spekulationssteuer anfallen. Dies ist keine Steuerberatung.

Nein, ein Makler ist nicht vorgeschrieben. Er nimmt Ihnen Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlung ab und kennt den lokalen Markt — kostet aber Provision. Ein Privatverkauf spart die Provision, erfordert aber mehr Zeit und Marktkenntnis.

Ja. Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) müssen Verkäufer den Energieausweis spätestens bei der Besichtigung unaufgefordert vorlegen und ihn dem Käufer übergeben. Fehlt er, drohen Bußgelder.

Von der Wertermittlung bis zur Übergabe vergehen je nach Lage und Nachfrage meist drei bis sechs Monate. In gefragten Städten geht es schneller, in strukturschwachen Regionen kann es länger dauern.

Bereit für den ersten Schritt?

Ermitteln Sie jetzt kostenlos den Marktwert Ihrer Immobilie — die Grundlage für einen erfolgreichen Verkauf.

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