Untervermietung ablehnen – Muster
Anfrage zur Untervermietung formgerecht beantworten – mit zulässiger Begründung (§ 540/§ 553 BGB). Vorlage als PDF herunterladen.
Vorlage jetzt ausfüllen Alle VorlagenWill der Mieter einen Teil seiner Wohnung untervermieten, braucht er Ihre Erlaubnis. Sie dürfen diese aber nicht beliebig verweigern – bei berechtigtem Interesse des Mieters hat er sogar einen Anspruch auf die Erlaubnis (§ 553 BGB).
Mit unserer Vorlage zur Ablehnung einer Untervermietung formulieren Sie die Antwort klar und nachvollziehbar – mit einem zulässigen Ablehnungsgrund.
Wann darf der Mieter untervermieten?
Bei berechtigtem Interesse (z. B. finanzielle Entlastung, längere Abwesenheit, Aufnahme des Partners) hat der Mieter nach § 553 BGB einen Anspruch auf Erlaubnis zur Untervermietung eines Teils der Wohnung. Die vollständige Überlassung der Wohnung an Dritte fällt nicht darunter – sie können Sie regelmäßig ablehnen.
Zulässige Ablehnungsgründe
- Überbelegung der Wohnung durch den Untermieter.
- In der Person des Untermieters liegender wichtiger Grund (z. B. Unzumutbarkeit).
- Geplante vollständige Gebrauchsüberlassung (kein bloßer Teil).
- Fehlendes berechtigtes Interesse des Mieters.
Untervermietungszuschlag
Ist Ihnen die Untervermietung nur gegen eine angemessene Mieterhöhung zumutbar, dürfen Sie die Erlaubnis von einem Untervermietungszuschlag abhängig machen (§ 553 Abs. 2 BGB). Statt einer Ablehnung kann das die fairere Lösung sein.
Vorsicht: unerlaubte Untervermietung
Vermietet der Mieter ohne Erlaubnis unter, können Sie ihn abmahnen und bei fortgesetztem Verstoß kündigen. Reagieren Sie auf eine Anfrage daher immer schriftlich – ob zustimmend oder ablehnend.
Untervermietung ablehnen – Muster – in 4 Schritten erstellt
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