Mietrecht-Lexikon A–Z
142 Begriffe aus dem Mietrecht — kurz und verständlich erklärt für private Vermieter.
A
- Abmahnung Abmahnung bezeichnet im Mietrecht die formelle Rüge eines vertragswidrigen Verhaltens mit der Aufforderung, dieses zu unterlassen oder abzustellen. …
- Abnutzung Abnutzung bezeichnet die durch vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache entstehenden normalen Gebrauchsspuren, für die der Mieter nicht haftet. Sie …
- AfA (Absetzung für Abnutzung) AfA (Absetzung für Abnutzung) bezeichnet die steuerliche Abschreibung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines vermieteten Gebäudes über dessen Nutzungsdauer. …
- Allgemeinräume Allgemeinräume sind gemeinschaftlich genutzte Flächen eines Mietshauses wie Treppenhaus, Waschküche, Fahrradkeller oder Dachboden, die allen Mietparteien zur Mitbenutzung …
- Anlage V Anlage V ist das Formular der Einkommensteuererklärung, in dem Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung anzugeben sind. Dort werden …
B
- Barrierefreiheit Barrierefreiheit bezeichnet im Mietrecht bauliche Veränderungen, die einer Mietsache eine barrierefreie Nutzung ermöglichen, etwa Rampen, Handläufe oder Türverbreiterungen. …
- Baulärm Baulärm bezeichnet Lärmbelästigungen durch Bauarbeiten, die die Nutzung der Mietsache erheblich beeinträchtigen können. Erreicht die Beeinträchtigung ein bestimmtes …
- Befristeter Mietvertrag Befristeter Mietvertrag, auch Zeitmietvertrag genannt, ist ein Mietverhältnis, das automatisch zu einem festgelegten Zeitpunkt endet, ohne dass es …
- Belegeinsicht Belegeinsicht bezeichnet das Recht des Mieters, die der Betriebskostenabrechnung zugrunde liegenden Rechnungen und Nachweise einzusehen und zu prüfen. …
- Berliner Räumung Berliner Räumung ist eine kostengünstige Variante der Zwangsräumung, bei der der Gerichtsvollzieher dem Vermieter lediglich den Besitz an …
- Betriebskosten Betriebskosten sind die laufenden Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Gebäude oder Grundstück regelmäßig entstehen und …
- Betriebskostenpauschale Betriebskostenpauschale ist ein fester monatlicher Betrag für die Betriebskosten, der anstelle einer Vorauszahlung mit anschließender Jahresabrechnung vereinbart wird. …
- Betriebskostenspiegel Betriebskostenspiegel ist eine statistische Übersicht durchschnittlicher Betriebskosten pro Quadratmeter, die regelmäßig von Verbänden veröffentlicht wird. Er dient als …
- Bodenbelag Bodenbelag betrifft im Mietrecht die Frage, ob und wie Mieter den vorhandenen Bodenbelag der Wohnung verändern dürfen, etwa …
- Bonitätsprüfung Bonitätsprüfung bezeichnet die Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Mietinteressenten vor Vertragsschluss, etwa durch eine Schufa-Auskunft oder Verdienstnachweise. Sie dient …
- Bürgschaft Bürgschaft ist im Mietrecht eine Form der Mietsicherheit, bei der ein Dritter, häufig eine Bank oder eine Privatperson, …
C
- Cannabis in der Mietwohnung Cannabis in der Mietwohnung betrifft die Frage, in welchem Umfang Mieter seit der Teil-Legalisierung durch das Konsumcannabisgesetz (KCanG) …
- CO₂-Kostenaufteilung CO2-Kostenaufteilung bezeichnet die gesetzlich vorgeschriebene Aufteilung der CO2-Kosten aus dem nationalen Emissionshandel, etwa für Heizöl und Erdgas, zwischen …
D
- Dachsanierung Dachsanierung ist eine bauliche Maßnahme zur Instandsetzung oder energetischen Verbesserung des Daches, etwa durch eine neue Dämmung. Dient …
- Datenschutz Datenschutz im Mietverhältnis betrifft den Umgang mit personenbezogenen Daten von Mietinteressenten und Mietern, etwa Einkommensnachweise, Bonitätsauskünfte oder Ausweiskopien. …
- Dübellöcher Dübellöcher entstehen durch das übliche Anbringen von Regalen, Bildern oder Vorhangschienen und gelten als Teil des vertragsgemäßen Gebrauchs …
E
- Eigenbedarf Eigenbedarf liegt vor, wenn der Vermieter die vermietete Wohnung für sich selbst, Familienangehörige oder Angehörige seines Haushalts benötigt …
- Eigenbedarfskündigung Eigenbedarfskündigung ist die ordentliche Kündigung eines Wohnraummietverhältnisses durch den Vermieter mit der Begründung, die Wohnung für sich oder …
- Eigenleistung Eigenleistung bezeichnet die Durchführung von Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten durch den Vermieter selbst statt durch eine beauftragte Fachfirma. Die …
- Eigentümergemeinschaft Eigentümergemeinschaft (Wohnungseigentümergemeinschaft, WEG) ist der Zusammenschluss aller Wohnungseigentümer einer Anlage nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Sie ist als teilrechtsfähiger Verband …
- Eigentümerversammlung Eigentümerversammlung ist das zentrale Beschlussorgan der Wohnungseigentümergemeinschaft, in dem über Angelegenheiten des gemeinschaftlichen Eigentums entschieden wird. Sie findet …
- Einbruchschutz Einbruchschutz umfasst bauliche Maßnahmen zur Sicherung einer Wohnung gegen Einbruch, etwa einbruchhemmende Türen, Fenstersicherungen oder zusätzliche Schlösser. Mieter …
- Energieausweis Energieausweis ist ein Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes ausweist und bei Vermietung vorgelegt werden muss. Er …
- Erbschaftssteuer Erbschaftssteuer fällt beim Übergang von Vermögen im Erbfall an, auch bei vermieteten Immobilien. Für zu Wohnzwecken vermietete Grundstücke …
F
- Fahrradkeller Fahrradkeller ist ein gemeinschaftlich nutzbarer Raum zur Aufbewahrung von Fahrrädern, der allen Mietparteien eines Hauses zur Verfügung steht, …
- Fassadendämmung Fassadendämmung ist eine energetische Modernisierungsmaßnahme zur Verbesserung der Wärmedämmung eines Gebäudes. Sie kann eine Mieterhöhung wegen Modernisierung rechtfertigen. …
- Fernablesbare Zähler Fernablesbare Zähler sind Erfassungsgeräte für Heiz- und Warmwasserkosten, deren Verbrauchswerte ohne Betreten der Wohnung ausgelesen werden können. Ihr …
- Fristlose Kündigung Fristlose Kündigung ist die außerordentliche Beendigung eines Mietverhältnisses ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist aus wichtigem Grund. Sie kommt insbesondere …
G
- Garage / Stellplatz Garage / Stellplatz kann entweder als Bestandteil des Wohnraummietvertrags oder als eigenständiger Mietvertrag über eine reine Abstellfläche für …
- GEG (Gebäudeenergiegesetz) GEG (Gebäudeenergiegesetz) war der Name des Gesetzes, das die energetischen Anforderungen an Gebäude, Heizungsanlagen und Energieausweise regelt. 2026 …
- Grillen auf dem Balkon Grillen auf dem Balkon ist in Deutschland nicht bundesweit einheitlich gesetzlich geregelt, sondern richtet sich nach dem Mietvertrag, …
- Grundsteuer Grundsteuer ist eine jährlich vom Eigentümer an die Gemeinde zu zahlende Steuer auf Grundbesitz. Sie zählt zu den …
H
- Hausordnung Hausordnung ist eine Zusammenstellung von Verhaltensregeln für das Zusammenleben im Mietshaus, etwa zu Ruhezeiten, Reinigung oder Nutzung von …
- Haustierhaltung Haustierhaltung in der Mietwohnung ist grundsätzlich erlaubt, kann aber vertraglich eingeschränkt werden. Kleintiere wie Fische oder Hamster dürfen …
- Hausverwaltung Hausverwaltung bezeichnet die Übertragung der laufenden Verwaltung eines Mietobjekts an einen professionellen Dienstleister oder die Selbstverwaltung durch den …
- Heizkosten Heizkosten sind die Kosten für Wärme- und Warmwasserversorgung einer Mietwohnung, die zwingend anteilig nach Verbrauch abgerechnet werden müssen. …
- Heizkostenverordnung Heizkostenverordnung (HeizkostenV) regelt bundesweit einheitlich die verbrauchsabhängige Erfassung und Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten in Mietobjekten mit zentraler …
- Heizperiode Heizperiode bezeichnet den üblichen Zeitraum, in dem der Vermieter eine ausreichende Beheizung der Mietwohnung sicherstellen muss, meist von …
- Heizungstausch Heizungstausch bezeichnet den Austausch einer bestehenden Heizungsanlage, häufig ausgelöst durch einen Defekt oder gesetzliche Vorgaben zur Nutzung erneuerbarer …
I
- Indexmiete Indexmiete ist eine Miete, deren Höhe an die Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Verbraucherpreisindex gekoppelt ist. Die …
- Indexmiete Deckelung Indexmiete Deckelung bezeichnet gesetzliche oder politisch diskutierte Begrenzungen der jährlich möglichen Erhöhung bei Indexmietverträgen, um Mieter vor übermäßigen …
- Instandhaltung Instandhaltung ist die Pflicht des Vermieters, die Mietsache während der gesamten Vertragsdauer in dem bei Vertragsschluss vereinbarten, gebrauchstauglichen …
K
- Kaltmiete Kaltmiete ist die reine Grundmiete für die Überlassung der Mietsache ohne Betriebs- und Heizkosten. Sie bildet die Berechnungsgrundlage …
- Kappungsgrenze Kappungsgrenze begrenzt, um wie viel Prozent die Miete innerhalb von drei Jahren bei einer Anpassung an die ortsübliche …
- Kaution Kaution, auch Mietkaution genannt, ist eine Sicherheitsleistung des Mieters, die dem Vermieter zur Absicherung seiner Ansprüche aus dem …
- Kautionsanlage Kautionsanlage bezeichnet die gesetzliche Pflicht des Vermieters, eine erhaltene Barkaution getrennt von seinem sonstigen Vermögen anzulegen und zu …
- Kautionsbürgschaft Kautionsbürgschaft bezeichnet eine Mietsicherheit, bei der ein Dritter, häufig eine Bank oder die Eltern des Mieters, sich gegenüber …
- Kautionsrückzahlung Kautionsrückzahlung bezeichnet die Erstattung der Mietkaution samt Zinsen an den Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses. Eine feste gesetzliche …
- Keller Keller bezeichnet im Mietrecht die dem Mieter zugewiesene Nebenfläche zur Lagerung, die entweder ausdrücklich im Mietvertrag oder stillschweigend …
- Kleinreparaturklausel Kleinreparaturklausel bezeichnet eine Mietvertragsklausel, die kleinere Instandhaltungskosten auf den Mieter überträgt, obwohl die Erhaltungspflicht grundsätzlich beim Vermieter liegt. …
- Kündigung Kündigung bezeichnet die einseitige Erklärung, mit der eine Vertragspartei das Mietverhältnis beendet. Das Gesetz unterscheidet die ordentliche Kündigung …
- Kündigungsfrist Kündigungsfrist bezeichnet den Zeitraum zwischen Zugang der Kündigung und Beendigung des Mietverhältnisses. Die gesetzliche Grundlage bildet § 573c …
- Kündigungsschutz Kündigungsschutz bezeichnet die gesetzlichen Regelungen, die Mieter vor einer willkürlichen Beendigung des Mietverhältnisses schützen. Zentrale Vorschriften sind § …
- Kurzzeitvermietung Kurzzeitvermietung bezeichnet die tage- oder wochenweise Vermietung von Wohnraum, etwa über Plattformen wie Airbnb. Sie unterliegt in vielen …
L
- Lärm Lärm bezeichnet im Mietrecht Geräuschimmissionen, die den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache beeinträchtigen können. Maßgeblich sind vor allem § …
- Lärmschutz Lärmschutz bezeichnet die baulichen und organisatorischen Maßnahmen zur Reduzierung von Schallimmissionen in der Mietwohnung. Eine allgemeine Nachrüstpflicht besteht …
- Leerstand Leerstand bezeichnet den Zeitraum, in dem eine Mietwohnung nicht vermietet ist. Steuerlich relevant ist er im Rahmen von …
- Legionellen Legionellen bezeichnet Bakterien, die sich in Warmwassersystemen vermehren können und gesundheitsgefährdend sind. Die Prüfpflicht für Vermieter ergibt sich …
M
- Mängel Mängel bezeichnen Abweichungen der Mietsache vom vertraglich geschuldeten Zustand, die deren Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch mindern. Maßgeblich sind …
- Mietaufhebungsvertrag Mietaufhebungsvertrag bezeichnet die einvernehmliche Beendigung eines Mietverhältnisses durch beiderseitige Vereinbarung, ohne dass eine Kündigung mit Fristen und Kündigungsgrund …
- Mietausfallversicherung Mietausfallversicherung bezeichnet ein privates Versicherungsprodukt, das Vermieter gegen den finanziellen Ausfall von Mietzahlungen absichert. Ein gesetzlicher Anspruch besteht …
- Mietbürgschaft Mietbürgschaft bezeichnet eine Sicherheitsleistung, bei der eine dritte Person, häufig Eltern von Studierenden, für Verpflichtungen des Mieters einsteht. …
- Mietercheck Mietercheck bezeichnet die Überprüfung der Zahlungsfähigkeit und Zuverlässigkeit eines Mietinteressenten vor Vertragsschluss. Maßgeblich für die dabei verarbeiteten Daten …
- Mieterhöhung Mieterhöhung bezeichnet die Anpassung der Miete während eines laufenden Mietverhältnisses. Die zulässigen Wege regeln § 558 BGB zur …
- Mieterhöhung Modernisierung Mieterhöhung Modernisierung bezeichnet die Mieterhöhung nach baulichen Verbesserungen der Wohnung. Nach § 559 BGB dürfen jährlich acht Prozent …
- Mieterhöhung Vergleichswohnungen Mieterhöhung Vergleichswohnungen bezeichnet eine Begründungsform der Mieterhöhung, bei der der Vermieter mindestens drei vergleichbare Wohnungen benennt, um die …
- Mietkaution Mietkaution bezeichnet die Sicherheitsleistung, die der Mieter dem Vermieter zur Absicherung von Forderungen aus dem Mietverhältnis stellt. Die …
- Mietminderung Mietminderung bezeichnet das Recht des Mieters, bei einem erheblichen Mangel der Mietsache die Miete anteilig zu kürzen. Maßgeblich …
- Mietnomaden Mietnomaden bezeichnet umgangssprachlich Mieter, die systematisch keine Miete zahlen und häufig die Wohnung in beschädigtem Zustand verlassen. Hier …
- Mietpreisbremse Mietpreisbremse bezeichnet die gesetzliche Begrenzung der Miethöhe bei Wiedervermietung in ausgewiesenen angespannten Wohnungsmärkten. Maßgeblich ist § 556d BGB, …
- Mietpreisspiegel Mietpreisspiegel bezeichnet umgangssprachlich die Übersicht ortsüblicher Mieten, die als Grundlage für Mieterhöhungen dient. Maßgeblich ist der Mietspiegel nach …
- Mietrecht Mietrecht bezeichnet die Gesamtheit der gesetzlichen Regelungen zum Mietverhältnis über Wohn- und Geschäftsraum. Die zentralen Vorschriften finden sich …
- Mietrendite Mietrendite bezeichnet die wirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis der jährlichen Mieteinnahmen zum Kaufpreis der Immobilie ausdrückt. Sie ist …
- Mietrückstand Mietrückstand bezeichnet den Zahlungsverzug des Mieters mit der geschuldeten Miete. Maßgeblich für die außerordentliche Kündigung ist § 543 …
- Mietschuldenfreiheitsbescheinigung Mietschuldenfreiheitsbescheinigung bezeichnet die Bestätigung eines früheren Vermieters, dass ein Mietinteressent keine offenen Mietschulden hinterlassen hat. Einen gesetzlichen Anspruch …
- Mietspiegel Mietspiegel bezeichnet die von Gemeinden erstellte Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmiete. Maßgeblich sind § 558c BGB für den einfachen …
- Mietvertrag Mietvertrag bezeichnet die vertragliche Vereinbarung zwischen Vermieter und Mieter über die entgeltliche Gebrauchsüberlassung einer Mietsache. Grundlage ist § …
- Miteigentumsanteil (MEA) Miteigentumsanteil (MEA) bezeichnet den ideellen Anteil eines Wohnungseigentümers am gemeinschaftlichen Eigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft. Maßgeblich ist § 16 WEG, …
- Möblierte Vermietung Möblierte Vermietung bezeichnet die Überlassung einer Wohnung einschließlich Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Es gelten grundsätzlich dieselben Vorschriften wie bei …
- Möblierungszuschlag Möblierungszuschlag bezeichnet den Aufpreis zur ortsüblichen Vergleichsmiete für die Überlassung von Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Er ist gesetzlich nicht …
- Modernisierung Modernisierung bezeichnet bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöhen, Energie oder Wasser einsparen oder allgemeine Wohnverhältnisse …
- Modernisierungsumlage Modernisierungsumlage bezeichnet den Anteil der Modernisierungskosten, den Vermieter über eine Mieterhöhung auf die Mieter umlegen dürfen. Maßgeblich ist …
N
- Nebenkosten Nebenkosten bezeichnen die laufenden Betriebskosten, die neben der Kaltmiete anfallen und auf den Mieter umgelegt werden können. Maßgeblich …
- Nebenkostenabrechnung Nebenkostenabrechnung bezeichnet die jährliche Abrechnung der umlagefähigen Betriebskosten gegenüber dem Mieter. Maßgeblich ist § 556 Abs. 3 BGB, …
- Nebenkostennachzahlung Nebenkostennachzahlung bezeichnet die Forderung des Vermieters gegenüber dem Mieter, wenn die tatsächlichen Betriebskosten die geleisteten Vorauszahlungen übersteigen. Grundlage …
- Nießbrauch Nießbrauch bezeichnet das dingliche Recht, eine fremde Sache zu nutzen und deren Erträge zu ziehen, etwa Mieteinnahmen. Maßgeblich …
P
- Pfandrecht Pfandrecht bezeichnet im Mietrecht das gesetzliche Vermieterpfandrecht an den in die Mietsache eingebrachten Sachen des Mieters. Maßgeblich ist …
- Photovoltaik Photovoltaik bezeichnet die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie mittels Solaranlagen auf dem Dach eines Mietobjekts. Sie betrifft das …
R
- Ratenzahlung Ratenzahlung bezeichnet eine individuelle Vereinbarung, mit der ein Mietrückstand in mehreren Teilbeträgen ausgeglichen wird, statt sofort in voller …
- Rauchen Rauchen in der Mietwohnung gilt nach ständiger Rechtsprechung grundsätzlich als vertragsgemäßer Gebrauch der Mietsache im Sinne von § …
- Rauchmelder Rauchmelder bezeichnet die Warnmeldeanlage zur Branddetektion, deren Einbau in allen Bundesländern durch die jeweilige Landesbauordnung vorgeschrieben ist, nicht …
- Räumungsklage Räumungsklage bezeichnet das gerichtliche Verfahren, mit dem ein Vermieter die zwangsweise Räumung einer Mietwohnung durchsetzt, wenn der Mieter …
- Renovierung Renovierung bezeichnet Instandsetzungs- und Schönheitsreparaturarbeiten in der Mietwohnung, die entweder der Vermieter im Rahmen seiner Erhaltungspflicht nach § …
- Rollläden Rollläden bezeichnen fest installierte Sonnen- und Sichtschutzsysteme, die als Bestandteil der Mietsache grundsätzlich der Instandhaltungspflicht des Vermieters nach …
- Rückgabe Rückgabe bezeichnet die Pflicht des Mieters, die Mietsache bei Beendigung des Mietverhältnisses vollständig und in vertragsgemäßem Zustand an …
- Rundfunkbeitrag Rundfunkbeitrag bezeichnet die pro Wohnung zu zahlende Abgabe nach dem Rundfunkbeitragsstaatsvertrag, die unabhängig vom Mietverhältnis direkt vom jeweiligen …
S
- Schimmel Schimmel bezeichnet Feuchtigkeitsschäden mit Schimmelpilzbefall in der Mietwohnung, die einen Mangel im Sinne von § 536 BGB darstellen …
- Schlüssel Schlüssel bezeichnen die zur vertragsgemäßen Nutzung der Mietsache erforderlichen Schließmittel, deren vollständige Übergabe zur Erfüllungspflicht des Vermieters nach …
- Schlüsselverlust Schlüsselverlust bezeichnet das Abhandenkommen eines Wohnungs- oder Haustürschlüssels durch den Mieter. Die Haftung richtet sich nach § 280 …
- Schönheitsreparaturen Schönheitsreparaturen bezeichnen kosmetische Instandhaltungsarbeiten wie Tapezieren, Streichen und Lackieren, die vertraglich vom Vermieter auf den Mieter übertragen werden …
- Schornsteinfeger Schornsteinfeger bezeichnet den mit Kehr-, Mess- und Überprüfungsarbeiten beauftragten Fachbetrieb, dessen Kosten nach § 2 Nr. 12 BetrKV …
- Selbstauskunft Selbstauskunft bezeichnet den Fragebogen, den Mietinteressenten vor Vertragsschluss zu persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen ausfüllen. Maßgeblich für die Datenerhebung …
- Sondereigentum Sondereigentum bezeichnet den im Grundbuch eingetragenen, dem einzelnen Eigentümer allein zustehenden Teil einer Wohnungseigentumsanlage, etwa die Wohnräume selbst. …
- Sozialwohnung Sozialwohnung bezeichnet öffentlich gefördertem Wohnraum, dessen Vermietung an eine Belegungsbindung und Mietpreisbindung geknüpft ist. Maßgeblich ist das Wohnraumförderungsgesetz …
- Spekulationssteuer Spekulationssteuer bezeichnet umgangssprachlich die Besteuerung des Gewinns aus dem Verkauf einer Immobilie innerhalb der gesetzlichen Spekulationsfrist. Maßgeblich ist …
- Sperrfrist Sperrfrist bezeichnet den Zeitraum, innerhalb dessen nach Umwandlung einer Mietwohnung in Eigentumswohnung eine Kündigung wegen Eigenbedarfs oder wirtschaftlicher …
- Staffelmiete Staffelmiete bezeichnet eine im Mietvertrag im Voraus vereinbarte, stufenweise Erhöhung der Miete zu festgelegten Zeitpunkten. Maßgeblich ist § …
T
- Thermenwartung Thermenwartung bezeichnet die regelmäßige Wartung einer Gastherme oder Wohnungsheizung zur Sicherstellung ihrer Funktions- und Betriebssicherheit. Grundlage der Kostenumlage …
- Tierhaltung Tierhaltung bezeichnet das Halten von Haustieren in der Mietwohnung. Kleintiere wie Fische oder Hamster sind stets erlaubt, während …
U
- Übergabeprotokoll Übergabeprotokoll bezeichnet die schriftliche Dokumentation des Wohnungszustands bei Ein- und Auszug. Ein gesetzlicher Zwang zur Erstellung besteht nicht, …
- Umlageschlüssel Umlageschlüssel bezeichnet die Methode, nach der Betriebskosten auf mehrere Mietparteien verteilt werden. Ohne abweichende Vereinbarung gilt nach § …
- Umlaufbeschluss Umlaufbeschluss bezeichnet die Beschlussfassung der Wohnungseigentümer außerhalb einer Eigentümerversammlung in Textform. Maßgeblich ist § 23 Abs. 3 WEG, …
- Untervermietung Untervermietung bezeichnet die teilweise oder vollständige Weitergabe der Mietsache an einen Dritten durch den Mieter. Maßgeblich ist § …
- Unwirksame Klauseln Unwirksame Klauseln bezeichnen Mietvertragsbestimmungen, die gegen zwingendes Recht oder die AGB-rechtliche Inhaltskontrolle nach § 307 BGB verstoßen und …
V
- Verbrauchsabrechnung Verbrauchsabrechnung bezeichnet die verbrauchsabhängige Abrechnung von Heiz- und Warmwasserkosten. Maßgeblich ist § 7 der Heizkostenverordnung, wonach ein bestimmter …
- Verkehrssicherungspflicht Verkehrssicherungspflicht bezeichnet die Pflicht des Vermieters, sein Grundstück und Gebäude so zu unterhalten, dass Dritte keinen Schaden erleiden. …
- Vermieterbescheinigung Vermieterbescheinigung bezeichnet die Wohnungsgeberbestätigung, die der Vermieter dem Mieter zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt ausstellen muss. Maßgeblich ist § …
- Vermieterkündigung Vermieterkündigung bezeichnet die Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter, die anders als beim Mieter stets ein berechtigtes Interesse …
- Vermieterpfandrecht Vermieterpfandrecht bezeichnet das gesetzliche Pfandrecht des Vermieters an den vom Mieter in die Mietsache eingebrachten Sachen zur Sicherung …
- Verwaltungsbeirat Verwaltungsbeirat bezeichnet ein von der Eigentümerversammlung gewähltes Organ, das den Verwalter bei der Durchführung seiner Aufgaben unterstützt und …
- Verwertungskündigung Verwertungskündigung bezeichnet die Kündigung des Vermieters, weil er durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung …
- Videoüberwachung Videoüberwachung bezeichnet die Erfassung von Bereichen des Mietshauses mittels Kameras. Maßgeblich für die Zulässigkeit ist Art. 6 DSGVO …
- Vorauszahlung Vorauszahlung bezeichnet den monatlichen Abschlagsbetrag, den der Mieter zusätzlich zur Kaltmiete auf die zu erwartenden Betriebskosten zahlt. Maßgeblich …
W
- Wärmepumpe Wärmepumpe bezeichnet ein Heizsystem, das Umgebungswärme zur Beheizung nutzt und häufig im Rahmen der energetischen Modernisierung eingebaut wird. …
- Warmmiete Warmmiete bezeichnet die Bruttomiete, die sich aus der Kaltmiete zuzüglich der Vorauszahlung für Betriebskosten zusammensetzt. Maßgeblich für die …
- Wasserschaden Wasserschaden bezeichnet einen durch austretendes Wasser verursachten Schaden an der Mietsache, der einen Mangel im Sinne von § …
- WEG-Recht WEG-Recht bezeichnet die gesetzlichen Regelungen zum Wohnungseigentum, die im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) niedergelegt sind und das Verhältnis der Eigentümer …
- Winterdienst Winterdienst bezeichnet die Räum- und Streupflicht auf Gehwegen und Zuwegungen bei Schnee und Glätte. Maßgeblich ist die aus …
- Wohnfläche Wohnfläche bezeichnet die anrechenbare Grundfläche einer Wohnung, die üblicherweise nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) berechnet wird und die Grundlage …
- Wohnungsbesichtigung Wohnungsbesichtigung bezeichnet den Zutritt des Vermieters oder von Nachmietinteressenten zur Mietwohnung, etwa vor einer Neuvermietung. Die Zulässigkeit richtet …
- Wohnungsübergabe Wohnungsübergabe bezeichnet den Akt der Besitzübertragung der Mietsache bei Einzug oder Rückgabe bei Auszug. Maßgeblich sind § 535 …
Z
- Zählerwechsel Zählerwechsel bezeichnet den Austausch oder die Zwischenablesung von Verbrauchszählern, insbesondere bei einem Mieterwechsel während des Abrechnungszeitraums. Grundlage ist …
- Zeitmietvertrag Zeitmietvertrag bezeichnet einen Mietvertrag, der von vornherein auf eine bestimmte Zeit befristet ist und danach automatisch endet. Maßgeblich …
- Zutrittsrecht Zutrittsrecht bezeichnet das Recht des Vermieters, die vermietete Wohnung aus berechtigtem Anlass zu betreten. Es ist gesetzlich nicht …
- Zwangsversteigerung Zwangsversteigerung bezeichnet den gerichtlichen Verkauf einer Immobilie zur Befriedigung von Gläubigern. Für bestehende Mietverhältnisse gilt der Grundsatz „Kauf …
- Zweitschlüssel Zweitschlüssel bezeichnet einen zusätzlichen Wohnungsschlüssel, den der Vermieter über die an den Mieter ausgehändigten Schlüssel hinaus zurückbehält. Das …
- Zwischenmiete Zwischenmiete bezeichnet die befristete Vermietung oder Untervermietung einer Wohnung für einen begrenzten Zeitraum, etwa während eines Auslandsaufenthalts. Maßgeblich …
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