Pressemitteilung – Hyatt Place am Frankfurter Flughafen

Hamburg, 22.02.2018 (lifePR) – Das Hyatt Place in FFM entsteht auf dem ehemaligen Rhein-Main Airbase Standort und liegt damit angrenzend an dem Flughafen. In diesem Bereich entsteht ein neuer, künstlicher Stadtteil, auf dem sich primär Büros, Gewerbe, Lagerräume und Hotels ansiedeln. So auch das Hyatt Place mit seinem Neubau mit 312 Zimmern, das auf die Nachfrage vieler Reisender nach modernen Hotels am Frankfurter Flughafen reagiert.

Während sich der Stadtteil durch die Arbeitnehmer tagsüber mit Leben füllt, ist dieser abseits der Arbeitszeiten unbewohnt und ruhig. Aus dieser Situation heraus lag für JOI-Design besonders im Fokus, eine warme Atmosphäre in dem Hotel zu schaffen. Hinzukommt, dass die meisten Gäste geschäftlich unterwegs sind und nur eine Nacht bleiben. Daher zielten die Innenarchitekten darauf ab, den kurzen Aufenthalt möglichst positiv und entschleunigend zu gestalten und den Gästen in dieser kurzen Zeit etwas von der Frankfurter Kultur mitzugeben.

Der Stützpunkt der US-Luftwaffe hatte einen Baumbestand in ihr Areal integriert, der sich mittlerweile zu einer parkähnlichen Anlage entwickelt hat. Diesen nimmt JOI-Design in sein Designkonzept vom Hyatt Place auf. Es werden das Innere und das Äußere miteinander kombiniert – die Natur wird wortwörtlich ins Haus geholt.

Die öffentlichen Bereiche werden durch Raumteiler gegliedert. Sie symbolisieren mit ihren Spannseilen künstlerisch und zugleich auf zurückhaltende Weise den Frankfurter Flughafen als größten Knotenpunkt Europas. Die hierdurch entstandenen Bereiche zeichnen sich jeweils durch ein eigenständiges Design aus: Die Lobby ist auf einladende Weise klar gehalten, und der Gast taucht in eine helle und freundliche Umgebung ein. Ein besonderer Schwerpunkt wird der Natur zugewiesen: Lebendige Elemente wie Moos an den Wänden strahlen Frische, Gesundheit und Naturverbundenheit aus und beflügeln das Wohlbefinden der Gäste. Auf der Rückseite des Empfangstresens erstreckt sich ein Chill-Out-Arbeits- und Barbereich inkl. einer kleinen Bar mit Snacks und Drinks. Über beiden Bereichen schwebt ein überdimensionaler Ring mit gespannten Seilen, die an das Flugstreckennetz erinnern. Hier tragen eigens hierfür angefertigte Lederriemen besondere Pendelleuchten aus Glas.

Ein Mix aus Sitzmöbeln in verschiedenen Grün-, und Blautönen und natürlichem Oberlicht nimmt dem Gast jegliche Anspannung vom Tag und lässt ihn in Wohnzimmeratmosphäre entspannt ankommen. Die eingesetzten natürlichen Materialien und das Farbkonzept kreieren einen „Urban Dschungel“, der eine Verbindung zwischen Stadt und Natur schafft.

Den Übergang von Bar zu Restaurant bilden offene Regale ohne Rückwände, in denen Bücher mit lokalem Bezug zum Stöbern bereitstehen. Sie dienen als luftige Raumtrenner und lassen einen ersten Eindruck vom Restaurant für die Gäste erhaschen.

Durch seine Lage nahe des Flughafens kann dieses nicht viel von Laufkundschaft profitieren. Gleichzeitig muss ein gastronomisches Angebot vorhanden sein, da die Gäste wenig Alternativen haben. Demnach galt es, einen Restaurantbereich zu schaffen, der auf eine wechselnde Gästeanzahl flexibel reagiert. JOI-Design teilt diesen durch verschiedene Designschwerpunkte in verschiedene Zonen ein. So ist es dem Hotel möglich, flexibel auf eine variierende Gästeanzahl einzugehen, und jeder Platz hat seine eigene Identität und Aufenthaltsqualität.

Für das Zimmerkonzept hatte JOI-Design zur Aufgabe die Marke Hyatt Place für den Auftritt in Deutschland neu zu erfinden. Der Gast bleibt meistens nur eine Nacht, und so musste umgedacht werden.

Es wird auf einen großen Schrank verzichtet, denn der Gast benötigt vielmehr eine Kofferablage und einige Kleiderhaken, da bei einem so kurzen Aufenthalt selten komplett ausgepackt wird. JOI-Design integriert eine luftige Garderobe als offenes Designelement. So erfüllt sie ihren Zweck und nimmt wenig Platz in Anspruch. Ein massiver Schreibtisch wird durch einen runden, freistehenden Tisch ersetzt. Dieser ist flexibel und kann multifunktional zum Arbeiten oder Essen genutzt werden. Auf einer bequemen Chaise Longue kann man auch mal die Beide hochlegen, ein Telefonat mit der Familie führen, E-Mails checken oder einfach bei einem Glas Wein den Tag ausklingen lassen. Die einzelnen Möbel wirken leicht und modern. In Grau und Beige gehalten, greifen sie die Naturverbundenheit mitten an diesem Umschlagplatz wieder auf.

Übergreifend wird im gesamten Konzept die vernetzte Welt in den Fokus gesetzt und durch viele Details immer wieder aufgegriffen. Projektunabhängig ist in der Philosophie von JOI-Design verankert, die jeweilige Kultur unterschwellig einfließen zu lassen. Demnach war es ein Ziel, den Gast auf subtile Art und gerade wegen des kurzen Aufenthaltes spüren zu lassen, wo er sich befindet und einen authentischen Bezug zu Frankfurt zu schaffen. So ist extra hierfür angefertigte Kunst integriert: Vor dem Meeting-Raum hängt beispielsweise ein original Leporello. Das lange antike Faltenblatt stellt die Uferabwicklung von Mainz bis Koblenz in einer Zeichnung dar. Um diese Zeichnung genauer zu betrachten, sind Lupen an der Wand befestigt und regen den Gast zur Interaktion mit der Kunst an.

Auf der gegenüberliegenden Wand ist eine gezeichnete Karte von Frankfurt und Umgebung abgebildet, vor der Papagei-artige Vögel stehen. Diese greifen eine Art ihrer grünen Artgenossen auf, die vor circa 100 Jahren nach Frankfurt ausgewandert sind und seitdem das Jahr über vom Mainzer zum Wiesbadener Park fliegen und zurück. In der einen Grünanlage wird gegessen und in der anderen geschlafen.