Kappungsgrenze für Buchholz in der Nordheide

Wie viel Miete darf in 3 Jahren maximal steigen?

Mieterhöhung in Buchholz in der Nordheide?

Wenn Sie eine Mieterhöhung planen, müssen Sie die Kappungsgrenze beachten. Diese Grenze legt fest, dass die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20 Prozent steigen darf. Viele Städte mit angespanntem Wohnungsmarkt haben diese Grenze auf 15 Prozent gesenkt.

Aktuelle Kappungsgrenze in Buchholz in der Nordheide

15 %

innerhalb von 3 Jahren

Angespannter Wohnungsmarkt (15 %)
Mieterhöhung jetzt berechnen

Schnell-Check: Wie viel darf ich verlangen?

Tragen Sie Ihre aktuelle Kaltmiete ein — wir zeigen Ihnen sofort die maximal zulässige Miete nach der 15 %-Kappungsgrenze für Buchholz in der Nordheide.

MAX. NEUE MIETE
— €
Beispiel: Kaltmiete 900 € + 15 % = 1.035,00 € in 3 Jahren. Die neue Miete muss zusätzlich im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Mieterhöhungs-Check online starten

Wichtig: Kappungsgrenze gilt nicht für …

  • Staffelmietverträge — die Erhöhungsschritte sind vertraglich festgelegt
  • Indexmieten — orientieren sich am Verbraucherpreisindex
  • Erstvermietungen — hier gilt ggf. die Mietpreisbremse
  • Preisgebundene Wohnungen (z.B. Sozialwohnungen) — eigene Regeln
  • Gewerberaum — Kappungsgrenze gilt nur für Wohnraum

Warum gilt in Buchholz in der Nordheide die 15 %-Grenze?

Buchholz in der Nordheide wurde als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt per Rechtsverordnung des Bundeslandes ausgewiesen. Dort darf die Nettokaltmiete innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 % steigen — die sogenannte reduzierte Kappungsgrenze nach § 558 Abs. 3 Satz 2 BGB.

Die Ausweisung erfolgt für jeweils maximal fünf Jahre. Ein Bundesland darf eine Stadt oder Gemeinde nur dann als angespannten Wohnungsmarkt einstufen, wenn die Versorgung mit Wohnraum zu angemessenen Bedingungen besonders gefährdet ist. Typische Indikatoren: Mieten steigen stärker als im Landesdurchschnitt, die durchschnittliche Mietbelastung liegt über dem Bundesschnitt, und die Einwohnerzahl wächst stärker als der Wohnraum.

Kappungsgrenze vs. Ortsübliche Vergleichsmiete

Beide Grenzen gelten parallel — es gilt jeweils die niedrigere:

  • Die neue Miete darf die Ausgangsmiete vor 3 Jahren um höchstens 15 % übersteigen (Kappungsgrenze).
  • Die neue Miete muss außerdem im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, die Sie dem Mietspiegel für Buchholz in der Nordheide entnehmen.
Rechtsgrundlage
  • § 558 BGB — Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete (Kappungsgrenze)
  • § 556d BGB — Mietpreisbremse (ergänzende Regelung bei Neuvermietung)
  • § 558a BGB — Form und Begründung des Mieterhöhungsverlangens

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Mietrecht.

Mietpreise im gleichen Bundesland

Stadt Ø Kaltmiete  
Hannover12,50 €/m²Mietspiegel
Braunschweig11,15 €/m²Mietspiegel
Wolfsburg10,46 €/m²Mietspiegel
Osnabrück11,56 €/m²Mietspiegel
Oldenburg12,32 €/m²Mietspiegel
Hildesheim9,75 €/m²Mietspiegel
Wilhelmshaven7,49 €/m²Mietspiegel
Göttingen11,99 €/m²Mietspiegel
Celle10,15 €/m²Mietspiegel
Salzgitter8,24 €/m²Mietspiegel

Häufige Fragen zur Kappungsgrenze

Die Kappungsgrenze begrenzt Mieterhöhungen auf maximal 20 % innerhalb von drei Jahren. In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt gilt eine abgesenkte Kappungsgrenze von 15 %. Sie ist unabhängig von der ortsüblichen Vergleichsmiete — beide Grenzen gelten parallel.

Die Kappungsgrenze gilt für nicht preisgebundene Wohnraummietverhältnisse. Sie gilt nicht für Erstvermietungen, Staffelmieten, Indexmieten, Gewerbemietverträge oder preisgebundene Wohnungen (z.B. Sozialwohnungen).

Nehmen Sie die Nettokaltmiete von vor drei Jahren und multiplizieren Sie diese mit 1,20 (bzw. 1,15 in angespannten Märkten). Die neue Miete darf diesen Wert nicht übersteigen und muss zusätzlich im Rahmen der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.