Pressemitteilung – Kundentypischer Ladenbau

Bitterfeld-Wolfen, 10.12.2018 (lifePR) – Shopaholic, Sparfuchs oder markenbewusster Käufer – es gibt viele verschiedene Arten von Verbrauchertypen im stationären Handel, denn jeder Mensch verfügt aufgrund seiner soziodemografischen und physischen Kenntnisse über ein anderes Kaufverhalten. Um möglichst viele Kunden anzusprechen, sollten Händler bei der Ladeneinrichtung auf unterschiedliche Interessen und Wünsche individuell eingehen. Nur so können sie am Markt bestehen, weiß Christian von Tenspolde, Geschäftsführer der ATL Aquarien Terrarien Ladenbau GmbH, ein Unternehmen der SELANO Gruppe: „Zunächst muss sich der Händler über seine Zielgruppe Gedanken machen: Wen will ich ansprechen? Wen interessieren meine Produkte besonders? Sind diese Fragen geklärt, können Ladeninhaber die Geschäftseinrichtung so gestalten, dass sie genau die richtigen Käufer anspricht.“ Nachfolgend gibt der Experte für Ladenbau eine Übersicht über die wichtigsten Kundentypen und erklärt, wie der Ladenaufbau den Händler beim Verkauf unterstützt:

„Darf ich das ausprobieren?“

„Der sogenannte ‚Erlebnis-Kunde‘ verweilt gern für eine längere Zeit im Laden und entscheidet bei seinen Einkäufen aus dem Bauch heraus. Er lässt sich gern von Neuheiten beeindrucken und testet die Ware direkt im Geschäft aus. Ein außergewöhnliches Sortiment, einen Platz zum Verweilen sowie Test-Stationen sind bei dieser Kundengruppe das A und O. Die Erlebnis-Kunden bringen Zeit mit – diesen Vorteil sollten Verkäufer für sich nutzen und bewusst Stationen einrichten, die die Haptik fordern. Ein längerer, entspannter Aufenthalt bringt in der Regel auch mehr Umsatz.“

„Zeit ist Geld“

„Ganz anders als der Erlebnis-Kunde setzt der ‚Convenience-Kunde‘ auf Schnelligkeit – und das in jeder Hinsicht. Er bevorzugt ein faktenbasiertes Verkaufsgespräch ohne viele Zusatzinformationen, eine deutliche Preisauszeichnung, übersichtliche Verkaufsregale sowie Parkplätze direkt vor der Haustür. Häufig sind die Kundenparkplätze jedoch von Unbefugten belegt. Dies kann dazu führen, dass die Convenience-Kunden das Geschäft meiden, da sie zu viel Zeit in die Parkplatzsuche investieren müssten. Der mobile Parkplatzpoller, den wir zusammen mit der Firma IONDESIGN GmbH Berlin entwickelt haben, markiert und blockiert flexibel die Flächen für Kunden, sodass ein schneller Einkauf gefördert wird.“

„Man gönnt sich ja sonst nichts“

„Dem ‚Luxusshopper‘ geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um Qualität und Marken. Er achtet auf die Vergabe von Gütesiegeln und gibt auch gern mehr Geld aus, wenn es das Produkt wert ist. Der markenorientierte Kunde greift auf Bekanntes zurück und priorisiert daher Markenerweiterungen. Bei guten Argumenten lässt er sich aber auch von Neuheiten und Trends überzeugen. Daher sind eine gute Ausschilderung von Aktionen und detaillierte Informationen zu den jeweiligen Produkten, sowohl durch das Personal als auch auf dem Produkt selbst, ungemein wichtig.“

„Geld wächst nicht auf Bäumen“

„Der ‚preisbewusste Kunde‘ bevorzugt einen geringen Preis, achtet jedoch auch auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Er sucht bewusst nach Rabattaktionen und Eigenmarken der Händler und wünscht sich eine gute Übersichtlichkeit sowie aufgeräumte Regale. Diesen Kundentypen schreckt ein überladenes Erscheinungsbild der Verkaufsfläche eher ab, eine klare Linie ist ihm wichtig. Bei der Suche nach dem besten Angebot lässt er sich jedoch durchaus Zeit beim Durchstöbern des Sortiments, worauf häufig ein Kauf folgt. Um dies zu ermöglichen, sollten Händler Themenbereiche klar kennzeichnen und die Produkte nach Preisen sortieren. Angebotsinseln mit großen, bunten Hinweisen führen darüber hinaus zu Spontankäufen.“

„Online geht es doch viel schneller“

„Der ‚Internet-Kunde‘ wird von den meisten Händlern gefürchtet. Er sucht den stationären Handel auf, lässt sich beraten und kauft das Produkt wenig später im Internet, da es dort häufig günstiger angeboten werden kann. Laut aktueller Studien müssen Verkäufer momentan jedoch keine Sorge haben: Rund 45 Prozent der Kunden kaufen ausschließlich im Handel ein, nur 5 Prozent ausschließlich im Internet. 50 Prozent nehmen beides wahr. Um diese Zahlen zu halten, sollten Händler darauf achten, regelmäßig Aktionen zu schalten und die Ladeneinrichtung hell und modern zu gestalten, abgestimmt auf die einzelnen Kundentypen. Zudem bringt eine Bestellung im Internet für den Kunden keinen Vorteil, wenn der stationäre Händler eine schnelle Warenlieferung gewährleistet.“

Weitere Informationen unter http://www.atl-wolfen.de/