Berlin, 09.05.2022 (lifePR) – Der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen lehnt den Gesetzentwurf zur Wiederherstellung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten in vollem Umfang ab: âDer Gesetzentwurf lässt nicht mehr Wohnungen entstehen und zudem werden Steuergelder sinnlos vergeudet. Anstatt sich jetzt mit solchen Gesetzentwürfen zu verzetteln, sollten wir uns auf unser gemeinsames Ziel fokussieren, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen!, erklärte BFW-Präsident Salewski in der heutigen Anhörung zum Gesetzentwurf im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen des Bundestags in Berlin.
âDie bestehenden Erhaltungssatzungen bieten bereits Milieuschutz. So wird verhindert, dass die alteingesessene Bevölkerung durch schleichende Umstrukturierung vertrieben wird, begründet Dirk Salewski. âDas Vorkaufsrecht kostet sehr viel Geld und der vermeintliche Nutzen ist äußerst gering. Es leuchtet nicht ein, warum Städte und Gemeinden mit begrenzten Mitteln sehr hohe Kaufpreise am überhitzten Markt zahlen für einzelne unsanierte Häuser. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern, kritisiert Salewski. âIm Gegenteil – Diese Steuermittel ließen sich effektiver einsetzten für energieeffizienten Neubau oder die Entwicklung innovativer Projekte des sozialen Wohnungsbaus, so der BFW-Präsident.
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Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW)